Warzenentfernung

Bei tief sitzenden Warzen ist unter Umständen eine chirurgische Entfernung notwendig. Dies kann vor allem bei Dornwarzen vorkommen. Ist die Warze eher oberflächlich auf der Haut zu finden, ist ein operativer Eingriff meist nicht notwendig. Eine Entscheidung für oder gegen eine Entfernung der Warze sollte man in jedem Fall zusammen mit seinem Hautarzt treffen.

 

Die Entfernung der Warzen ist in der Regel ungefährlich und der Eingriff erfolgt mit einer örtlichen Betäubung, so dass der Patient keine Schmerzen spürt. Nach der Entfernung können allerdings in manchen Fällen postoperative Schmerzen auftreten. Dies hängt meist mit der Tiefe der Wunde zusammen. Bei der operativen Entfernung nimmt man einen scharfen Löffel, um die Warze vom Gewebe zu entfernen.

 

Neben möglicherweise auftretenden postoperativen Schmerzen können vereinzelt auch Narben durch den Eingriff zurückbleiben. In machen Fällen kann sich die Warze einige Zeit nach der Operation erneut bilden. Das ist allerdings unabhängig vom Erfolg des Eingriffes im Nachhinein kaum zu verhindern. Der Patient wird lediglich dazu angeraten, sich keinem unnötigen Infektionsrisiko auszusetzen.

 

Eine weitere Möglichkeit, die Warzen operativ zu entfernen, ist der Einsatz eines Lasers. Der Nachteil an diesem Verfahren ist, dass der Lasereingriff oft mehrmals wiederholt werden muss, bis sich der Erfolg einstellt. Dies hängt von der Größe der Warzen ab. Auch ist der Lasereingriff ebenfalls postoperativ schmerzhaft für den Patienten. Allerdings ist bei der Laserbehandlung eine Neubildung der Warzen eher unwahrscheinlicher.

 

Zwar ist der Erfolg einer Warzenentfernung bei keiner der Methoden zu 100 Prozent gesichert, dennoch stellt die Entfernung der Warze in vielen Fällen die beste Lösung dar. Besonders bei tief im Gewebe sitzenden Warzen ist eine oberflächliche Behandlung mit Lösungen oder anderen Mitteln nicht immer Erfolg versprechend beziehungsweise oft sehr langwierig.